Tag 6+7 Klagshamn

Der Wind wird stärker und ein Sturm mit 30 Knoten Wind im Hafen zieht über uns hinweg.

Der Sturm dauert 2 Tage. Wir liegen fest.

Im Hafen verkauft ein Fischer frischen Fisch.  Hier ist es noch richtig schwedisch.

Auf dem Weg zum Dorfsupermarkt, wird man von Schweden zum Kaffee eingeladen.

Wieder an Bord: Putzen, Reparaturen, Lernen, Arbeiten.

Wir danken Willi Albers (Heizung-, Sanitär- u. Lüftung GmbH) für die wertvolle Leiter an der Pipoca.

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Hier der schwedische Dekotipp des Tages:

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over und end

Tag 5: Klagshamn

Von Malmö geht es unter Segel mit Kurs nach Trelleborg 55° 22,2' N  013° 13,8 ' E.

Wir segeln unter der Öresundbrücke hindurch. Die Brücke ist ein gigantisches Bauwerk mit einer lichten Höhe von 57 Meter. Der Mast der Pipoca ist 15 Meter hoch.

Auf unserer Fahrt sehen wir Robben auf Sandbänken in der Sonne liegen.

Hier ein Segeltipp:

Wenn man so süße Robben so deutlich sehen kann, sollte man sofort auf den Tiefenmesser gucken und den Kurs unverzüglich ändern. Die Untiefe war nicht gekennzeichnet und nicht in der Karte eingetragen.                                                                                                             

Der Wind wird stärker und erreicht Windstärke 6. Wir segeln mit 6,8 Knoten Geschwindigkeit.

Unter Deck sieht es mittlerweile sehr unaufgeräumt aus.

Der Wind hat auf S SW gedreht und drückt von vorne auf der Kreuz.

Wenden - Wenden - Wenden -  Wenden ........

Das Wetter wird schnell schlechter und wir kehren unverzüglich in den nächstem Hafen ein.

Klagshamn

Die Boxen sind in Schweden sehr lang, leider hatten wir zu wenig lange Leinen.

Hier ein Segeltipp

Verlängere zwei kurze Leinen mit einem Kreuzknoten, NICHT mit einem Schotstek.

Grund: Ein Schotstek lockert sich bei viel Bewegung, wenn er nicht immer unter Spannung ist.

Ich lege in Klagshamn mit starkem Wind in der Box an.

Mein Adrenalinspiegel brauchte etwas Zeit um den Normalzustand wieder zu erreichen.

Over und end

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Tag 4

Leider kein Wind.

Unter Motor sind wir nach Malmö gefahren.

In die Dockan Marina reingefahren und sofort die erste feie Box genommen. 

Bevor ich überhaupt über meine Hafenphobie nachdenken kann.

Leider 300 m von den sanitären Anlagen entfernt. 

Rudelduschen ist hier angesagt - alle Duschen offen.

Einst steht fest: zukünftig checke ich den Hafen mit der Pipoca erst mal ab

An einem Nachmittag Sightseeing Malmö und alles gesehen.

Die Banken waren noch im Sommermodus, statt 18 Uhr Kassenschluss, schon um 15 Uhr.

Ohne Bares in Malmö.

Malmö ist eine wunderschöne Stadt zwischen Moderner Architektur und historischen Bauerwerken.

Ein ausgefallener Mix prägt das Stadtbild. Viele Hinterhöfe, kleine individuelle Geschäfte, ausgefallene Restaurants und keine Hektik. 

Ausgefallene Boutiquen, bieten ungewöhnliche Mode, nicht von der Stange, zu erschwinglichen Preisen.

Wenig bekannte Handelsketten, statt dessen viele einheimische junge Designer.

 

 

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Auch so was gibt es hier:

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 Heute keine Segeltipps, dafür den Dekotipp des Tages:

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over und end for now

Rettungswesten ?!

Der chinesische Künstler Ai Weiwei stellte an einem Strand das traurige Bild des dreijährigen ertrunkenen Flüchtlingskind Alan Kurdi nach. Das Foto ging damals um die Welt. 

Mit dieser Installation aus gebrauchten Schwimmwesten will er an die Menschen erinnern, die auf ihrem Weg nach Europa ertrunken sind.

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Hier noch ein Bild der Aida Bella, auf dem Weg nach Kopenhagen, die wir getroffen haben.

Eindeutig ein schwimmender Fun - und Konsumtempel.

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Nach Anreise und organisatorischen Dingen wird es Zeit, sich mit wichtigen Dingen zu befassen.

S E G E L N

Aber zuerst die Navigation.

Wir möchten unseren Standort verlassen und in den Christianshavn von Kopenhagen.

Ziel ist es dort zu übernachten.

Für mich meine erste echte Navigation.

Wetter, Wassertiefen, Brücken, Tonnen, Instrumente an Bord, Informationen über den Zielhafen nachlesen

und mit dem Tablett zu navigieren.

Liebe Seglerinnen, dieses Tablett ist kein Männergeheimnis mehr.

Es lässt sich wie Navigationsgeräte von PKW ´s bedienen.

Schönes Wetter und leichter Wind haben das Fahren aus der Box und Segelsetzen erleichtert.

Kurz vor Kopenhagen war der Wind weg. Unter Motor ins Zentrum.

Unterwegs haben wir die AIDA Bella getroffen.

Wir kamen wegen der Brücken nicht in den Christianshavn und wollten ausweichen in einen

kleineren Hafen. Die Wassertiefe war nur 1,2 m, also festmachen bei Königin Margarete am Schloss.

Kopenhagen ist überfüllt mit Touristen. Ein Kaffee kostet 4,80 €, trotzdem zwei Kugeln Eis im Hörnchen  für 6 € gegessen.

Nach Sightseeing zurück nach Skovshoved unter Motor.

Vor Skovshoved Manöver geübt. - es gibt noch viel zu lernen.

Tag 3 over und end

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